Die Münchner Kunstszene solidarisiert sich mit den Geflüchteten und will ein Zeichen für gegenseitigen Respekt und ein wertschätzendes Miteinander setzen. Initiiert von der Künstlerin Maria Justus (26) und dem Fotografen Sebastian Schulz (34) spenden mehr als 50 junge und auch etablierte Künstler aus München Werke für den guten Zweck. Von den Erlösen der am 19. Juni ab 14 Uhr im Kunstpavillon stattfindenden Auktion gehen 70% direkt an Refugio München, die verbliebenen 30% behält der jeweilige Künstler. Refugio kümmert sich um die Integration und Regeneration geflohener Kinder. Neben psychologischer und ärztlicher Betreuung unterhält die Initiative eine Kunstwerkstatt, in der den Kindern kunst- und spieltherapeutische Hilfe angeboten wird. Malerei, Fotografie, Skulpturen und Zeichnungen: Die zu ersteigernden Arbeiten kommen direkt aus den Ateliers der Künstler, die Rufpreise bewegen sich zwischen 100 und 900 Euro und liegen damit zum Teil deutlich unter ihren regulären Preisen. Den Künstlern ist es mit der Auktion wichtig, nicht nur symbolisch ein Bewusstsein für Geflüchtete zu schaffen, sondern konkret zu helfen und eine Perspektive für die langfristige, nachhaltige und erfolgreiche Integration geflüchteter Kinder zu schaffen.